Südtirol – in drei Etappen – 2. Tisens

Warm war es geworden, als es uns hinunter ins Burggrafenamt zog. Nachteil, wenn man fixe Ziele vorab plant ist halt, dass man nicht spontan ein anderes Ziel anvisieren kann. Der Vorteil, sein geplantes Ziel sicher zu haben und nicht mit Wohnwagen und zwei Hunden im Campingboom plötzlich nur noch auf ausgebuchte Plätze trifft, überwiegt für uns diesen Nachteil allerdings. So wussten wir nun halt: Wenn wir unten ankommen, haben wir einen schönen, geräumigen Platz auf dem

Camping Tisens

Oh wow…wirklich sehr edel. Ist das nicht zu nobel für uns? Vorab – der Platz ist einfach perfekt, hochwertig, traumhafte Pools, wunderschöne Sanitärbereiche und dazu absolut familiär und liebevoll.

Nach kurzer Begrüßung und Einweisung bezogen wir unseren großen Stellplatz und eine wunderbare Zeit in einer Region, die sich fast wie die Heimat anfühlt, begann. Tage, die früh mit regelmäßigen Wanderungen auf dem Internationalen Filzkunstwanderweg begannen und dann so relaxed wie möglich verliefen. Treffen mit Freunden, Besuche in unserem geliebten Tattoostudio Needlefactory und den neu eröffneten Tiroler Lodn in Lana, schöne Ausflüge und leckerem Essen. Natürlich bei allem mit Rücksichtnahme auf Tapsi und Maja, die ja immer mit auf Tour sind.

Auch wenn nicht immer alles 100 % nach Plan lief – wenn wir schonmal im Urlaub etwas planen… – lief doch alles wunderbar auf seinen eigenen Wegen.

So planten wir einen Besuch des Vernagtstausees mit Finchen und stellten fest – ups – auch Wasser weg. Als Alternative ergab sich dann aber eine wundervolle Wanderung von Karthaus über den Weg der Stille nach unsere Frau, wo wir beim Oberraindlhof die traumhaften Schnalser Nudeln mit wunderschönem Blick ins Schnalstal genießen konnten.

Eine geplante Wanderung mit einer lieben Freundin fiel buchstäblich ins Wasser. Viel hat es in unserer Zeit in Südtirol nicht geregnet, aber eben an diesem Tag hat es geregnet…und nicht mal eben ein bisschen, nein, in der Nacht hatte uns ein solches Berggewitterchen heimgesucht, dass wir irgendwann mit zwei bibbernden Hunden unsere Zeit auf 1,30 x 2 m Wohnwagenbett ruhten. Einige Almen auf der geplanten Tour waren stromlos und so entschied Steffi schnell um: Statt auf den Hirzer geht es doch nach Pfelders. Sehr gute Wahl, denn obwohl wir schon seit 2006 mindestens einmal jährlich nach Südtirol reisen, hatten wir diesen hübschen Ort noch nicht kennengelernt. Doch auch dort war in Anbetracht größerer zu erwartender Regenfälle nichts mit Wandern und so kehrten wir ganz schnell im Gasthof Zeppichl ein, wo wir mit leckerer Küche verwöhnt wurden und den Tag erst draußen auf der Terrasse und als es ungemütlich wurde in der gemütlichen Stube verquatschten. Die Zeit verflog leider, wie so oft, wenn es schön ist. Danke, liebe Steffi!!!

Was im Burggrafenamt natürlich dazugehört, ist der obligatorische Besuch Merans und der Latte Macchiato in Begleitung eines leckeren frischgepressten Saftes im Café Darling. Hier sitzen und den verschiedenen Menschen zusehen, wie sie ihren Weg über die Passerpromenade gehen…Ewigkeiten, stundenlang. Danach ein Bummel durch Meran, ganz früh am Morgen, wenn die Geschäfte gerade erst öffnen und noch nicht viele Menschen den Ort besuchen – wunderbar.

Mit einer himmlischen Tiramisu wurden wir bei einem Besuch unser liebgewonnen ehemaligen Ferienwohnungsvermieterin verwöhnt. Viele Jahre durften wir dort unser Lager aufschlagen und haben von Marling aus Südtirol erkundet.

Timmelsjoch und Ultental – das waren weitere schöne Ausflüge, wobei das Timmelsjoch auch schon wieder arg überlaufen war, während der etwas regnerische Tag am Weißbrunnenstausee im Ultental wunderbar einsam war. 🙂

Schließlich ging es auf in die dritte Etappe unserer Südtirol-Tour: Auf nach Toblach!

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