Südtirol – in drei Etappen – 1. St. Valentin

Endlich! Der langersehnte lange Urlaub. Nach über einem Jahr war es Zeit für Südtirol. Gebucht hatten wir im Bewusstsein der mittlerweile enorm gestiegenen Beliebtheit Südtirols bereits sehr zeitig und so schlugen wir nach langer Fahrt und einer mehr als unruhigen Zwischenübernachtung auf einem Autobahnparkplatz zwischen Reschen- und Haidersee auf dem kleinen Campingplatz Thöni auf.

Camping Thöni

Kein riesig großer Campingplatz – eher heimelig und gemütlich. Dennoch hat jeder Camper genug Freiraum, im Sanitärbereich Fußbodenheizung und einen unbezahlbaren Ausblick auf die umliegende Bergwelt. Brötchen gibt es nach vorabendlicher Bestellung an der Rezeption.

Die Zeit bei Familie Thöni war für uns der perfekte Start in den Urlaub. Und blieb, wie wir später feststellen sollten, die einzige Option Finchen zu Wasser zu lassen, was wir in den anliegenden Seen genossen bei sommerlichen Tagestemperaturen im Mai natürlich genossen.

Aber auch St. Valentin können wir nur loben. Der kleine Ort im Vinschgau ist bei weitem nicht so überlaufen wie Reschen wo die Touristen in ganzen Busladungen am versunkenen Kirchturm von Graun abgeladen werden, ihre Schnappschüsse schießen und dann in Reschen das Mittagsmenu vertilgen. St. Valentin ist noch ruhiger, entspannter…eine Gelassenheit, die wir im Urlaub einfach brauchen. Dennoch findet man hübsche, kleine Geschäfte und Restaurants, die kaum Wünsche offen lassen. Ich wünsche mir, dass St. Valentin sich die Atmosphäre, die uns in den letzten Tagen des Mai und den ersten des Juni geboten wurde, lange noch erhalten kann.

An Ausflügen standen die Heiligen Drei Brunnen an, die wir von Trafoi aus immer wieder gerne erwandern. Ein Ort der Ruhe, Stille und Besinnung, ein Kraftort, an dem wir Stunden verbringen können. Ob des Wetters war noch nicht viel zu wandern. Einige Bereiche waren noch dick von Schnee bedeckt. Das wollten wir auch Tapsi nicht zumuten, der mit seinen vierzehn Jahren einfach nicht mehr ganz so standfest ist.

Die dem Campingplatz anliegenden Seen befuhren wir entspannt mit Finchen und auch das kleine Örtchen Mals besuchten wir endlich einmal . Einen Ort, der deutlich bekannter wurde, weil er pestizidfrei sein wollte – sehr lobenswert! Einen Ort, der sich sehen lassen und entspannt erwandert werden kann. Einen Ort, in dem man eine Pizzeria findet, die Weltmeisterpizza anbietet – und Teufel ja, sie schmeckt geil!

Die Tage im Vinschgau verflogen und bald sollte es in die uns altbekannte Region Südtirols gehen.

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