Le Pont du Gard

Früh los kamen wir an diesem Tag nicht. Irgendwie waren wir morgens faul, aber hey, es war Urlaub. Doch… Strafe folgt auf den Fuß. Denn eigentlich wollten wir der alten Stadt Nîmes einen Besuch abstatten. Dort schien uns allerdings eine Veranstaltung entgangen zu sein. Es war so voll, dass man kaum ein Bein auf die Erde bekam. Und das, wo ich Menschenmengen und Gedrängel doch so liebe. Also…bei aller Liebe zu historischen Städten, zur Schonung meiner und aller anderer Nervenkostüm anderswo hin.

So landeten wir am Pont du Gard.

Natürlich ist auch das ein Besuchermagnet. Hier hat man aber ein riesiges Areal zur Verfügung, auf dem sich die Gäste einfach verlaufen. Vom Parkplatz aus gingen wir in den Eingangsbereich, wo sich die Kassen fanden, doch zu unserer Freude war der Besuch des Pont du Gard heute kostenlos. Jippieh…

Wir gingen an einigen wunderschönen, sicher uralten Olivenbäumen vorbei und erreichten nach drei Taschenkontrollen das beeindruckende Bauwerk. Wow! Nein, über die Arbeitsbedingungen, die sicherlich einiges der Ressource Mensch verschlangen, brauchen wir gar nicht nachdenken, dennoch ist es überaus beeindruckend, was damals auf die Beine gestellt wurde und vor allem heute noch vor Stabilität strotzt. Da könnten sich manche Architekten und Planer heute ein Beispiel nehmen.

Nach Besichtigung des Pont du Gard bummelten wir am Restaurant entlang und hinunter zum Gard, wo die Hunde entspannt baden konnten. Beide genossen das kühle Nass in vollen Zügen, während wir den Kanufahrern zusahen. Naja, wir wären dort bei dem niedrigen Wasserstand nicht unbedingt aufs Wasser gegangen. Die Bruchlandungen, die manche Leute da machten waren nicht so schön. Doch es gibt auch Menschen, die extra regelmäßig dorthin kommen, um sich genau das Schauspiel anzusehen. Sprich wie Anfänger von den Kanuvermietern in Boote gesetzt und losgeschickt werden, nur um bei nächster Gelegenheit mit einem Platsch im Wasser zu landen. Da war uns Dole zum Kajakfahren doch deutlich lieber.

Obwohl wirklich viele Menschen da waren, viele auch mit ihren Hunden, die oft offline liefen, gab es keine Streitereien, keine Probleme. Herrchen wie Hunde waren absolut entspannt. Da haben die Franzosen vielen von uns Deutschen eh etwas voraus.

Wir gingen noch ein Weilchen spazieren und fuhren schließlich zurück zum Campingplatz, wo wir gemütlich mit einem Glas Wein zu Abend aßen.

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