Vorfreude…

…ist doch die schönste Freude…

Und so haben wir an diesem Wochenende den hübschen Rudi ausgepackt und erst einmal die Heizung angedreht. Perfekt…kein muffiger Geruch, nichts dergleichen. Dennoch muss nach einem Winter erst einmal durchgelüftet und geheizt werden. Das Bett abziehen und…ach, wo wir dabei sind…die Gardinen haben wir irgendwie noch nie gewaschen, sind auch irgendwie graustichig…wir könnten ja…

Leute ich sag Euch: Gardinen im Wohnwagen sind doof! Aber eine vernünftige Alternative erschloss sich uns auch nicht und man will ja vielleicht doch nicht bei allem gesehen werden, was man in dem schönen Wagen so treibt. Also…erst einmal abnehmen. Das ging ja noch.

In die Waschmaschine…natürlich in Wäschesäckchen eingepackt…und mit Gardinenweiß ins Schonprogramm…Warten…Warten…Warten…und tatah…Fuck…die Säckchen haben nicht gehalten, einige Gardinenhäkchen – einige viele – hatten sich in die Waschmaschine verirrt. Och nöööööööö… Aber gut, erst einmal die Gardine trocknen. Da am Wochenende bei uns mangels Zeit unter der Woche eh Waschzeit ist, das kalte Wetter suboptimal zum Outdoortrocknen ist, holten wir mal noch die Campingwäschespinne herein und gaben den Gardinchen Zeit zu trocknen. Gleiches Programm bekamen noch die blauen Übergardinen und auch hier verloren sich – Gott sei Dank nur in den Wäschesäcken – einige Häkchen.

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Heute stand dann die übrige Arbeit an. Die Bettwäsche wurde noch gewaschen und trocknete schnell. Doch die Gardinen…hier hieß es zunächst, Häkchen reinfriemeln – oder auch: Aus CampersLust wird CampersFrust. Mein Gott kann das nervig sein und natürlich hatte die Waschmaschine einige Haken in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. Bei einer der blauen Gardinen hatte sich eine Naht gelöst. Meine Textillehrerin früher wusste schon, warum sie mir immer eher bescheidene Noten gab. Dennoch…ich nähte dann mal mehr schlecht als recht die Gardine mit der Hand, während Stefan im Netz Ersatzhäkchen bestellte.

Die Gardinen haben wir erst einmal so aufgehängt…vielleicht fällt es ja gar nicht so sehr auf, das Haken fehlen. Ok…es fiel auf….und das Aufhängen der Gardinen ist noch mehr Fummelarbeit, als das Abnehmen. Naja, machen wir dann nochmal, wenn irgendwann die Haken geliefert werden. So bekommt man ja schließlich auch Übung. Hihi…und ja…es war ja auch ein schöner Anblick, Stefan beim Aufhängen zuzusehen.

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Aber trotzdem den Wohnwagen so langsam fahrbereit machen – ihn aus dem Winterschlaf erwecken – ist einfach ein tolles Gefühl. Nun sind es noch einige Tage, dann geht es auf in die Eifel. Hier wird sicher auch die Heimattourist-Challenge fortgeführt. Vor allem jedoch heißt das, mal wieder raus kommen, abschalten…

Ja, Vorfreude ist die größte Freude!

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