2025 – gerade begonnen, schon wieder vorbei. Ist es das Alter, welches das Zeitgefühl beschleunigt? Früher war es irgendwie so, dass man immer irgendwie irgendwo drauf wartete. Heute passiert einfach. Die Gesundheit meldet sich so langsam und sagt, dass man doch mal innehalten sollte. Für 2026 ist das auf jeden Fall ein Vorsatz. Öfter einfach einmal achtsam innehalten. Das Erreichte genießen und die Dankbarkeit leben. Natürlich – das Erreichte auch halten, vielleicht ausbauen.
Blicken wir nun einmal zurück auf die Momente, für die wir dankbar sind. Was ist in diesem Jahr passiert. Wohin haben unsere Reisen uns geführt. Was haben wir gemeinsam gerockt? Gemeinsam…das ist wichtig….
Januar – ein ruhiger Monat. Schnee bedeckte das Leben. Physiotherapie, viele Wanderungen in der Heimat und gutes Essen machten den Start ins Jahr aus.



Februar – Beim Überfliegen der Bilder zeigte sich auch wieder: Wir haben gut und gesund gegessen. Die im November 2023 begonnene Ernährungsumstellung sitzt nach wie vor. Auch wenn die Gesundheit den Sport gerade etwas zurückdrängt, es geht voran. In Essen besuchten wir nach 10 Jahren als Camper erstmals die Campingmesse. Sie ist deutlich angenehmer als Düsseldorf, nicht so überfüllt. Das kommt uns doch sehr entgegen. Bei den Versieglern in Essen, wo wir bereits unseren Groot hatten außen versiegeln lassen, buchten wir gleich noch eine Innenraumversiegelung. Deren Arbeit ist wirklich super und der nicht gerade günstige Preis macht sich durchaus bezahlt.



März – So langsam zog der Frühling ins Sauerland und mit ihm begann wieder die Zeit der Radtouren. Das hat sich so richtig eingespielt und das tut so gut – freistrampeln. Gott, dass ich mal so ein Sportjunkie werden würde, hätte ich nie gedacht. Ein Besuch bei Mark Benecke stand diesen Monat auch noch an. Er hielt in Attendorn einen Vortrag zum Thema Blutspuren, der wie immer überaus spannend und lehrreich war. Am Ende des Monats begann auch unser Camperjahr. Zur Versiegelung hatten wir am 31.3. einen Termin in Essen. So ging es an dem Wochenende in eine der wenigen Regionen in denen man in Deutschland eine freilebende Flamingokolonie findet. Unheimlich beeindruckend, die Tiere zu sehen. Ihren ruhigen Flug zu erleben, Ihre entspannte Ausstrahlung. Wirklich toll. Außerdem bot Zwillbrock die Möglichkeit, herrliche Wanderungen zu unternehmen.






Von Zwillbrock aus ging es zur Marina Oberhausen, wo wir noch Freunde treffen wollten. Der Platz wurde vergrößert, ok, damit aber keinesfalls schöner und statt sich einfach vor Ort anmelden zu können, muss man nun alles vorab digital erledigen. Gut, kann man machen. Und natürlich kann man als Platzinhaber im Zuge eines Umbaus auch direkt den Preis anziehen. Kann man…vielleicht ist es auch ein bisschen unser „Problem“, dass wir französische Verhältnisse da gewohnt sind. Das kann natürlich auch sein.
Die Innenraumversiegelung in Essen war wie erwartet mega. Super zügige und gute Arbeit.
April – In diesem Monat verschlug es uns wieder einmal nach Weilburg. Der Stellplatz hier ist toll. Preis-Leistung ist super. Vom Platz aus hat man die Wahl den kurzen Weg den Berg hinauf in die Stadt zu gelangen und das Schloss zu besichtigen oder man geht über eine der Brücken auf die andere Seite der Lahn um dort eine Wanderung zu machen. Das griechische Restaurant vor Ort können wir übrigens auch nur empfehlen.
Für mich persönlich war ein absolutes Highlight des Aprils eine Wanderung bei uns über den Sonnenweg, die ich durch meine Fußprobleme fast schon abgeschrieben hatte. Das hierbei empfundene Gefühl war echt atemberaubend. Es kribbelte überall. Gut, das mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass ich oben versehentlich ein Ameisennest als Sitzplatz gewählt hatte. Einmal ausziehen und alles ausschütteln bitte. Übrigens denkt man in dem Moment auch nicht drüber nach, ob man gesehen wird.






Mai – Sein Start führte uns ins Münsterland, wo wir an der Marina Fuestrup campierten. Eine kurze Auszeit mit Wasser und Wäldchen. Herrlich kann man an den Kanälen wandern, aber auch im daneben liegenden Sumpfland.
Heimatkunde machten wir noch in der Bleierzmine in Plettenberg. Sehr interessant und liebevoll war die Führung gestaltet und man merkte nicht, wie die Zeit verflog.
Am Ende des Monats startete unsere Traumtour. Träume sind dazu da, erfüllt zu werden. Und so ging es über die Route des Grandes Alpes.






Juni – Weiter ging es über die Route des Grandes Alpes. Hatten wir noch etwas bedenken gehabt, dass es überlaufen sein konnte, so wurden diese auf unserer Reise zerstreut. Es war einfach herrrlich. Wunderbare Pässe, Aussichten, eine traumhafte Pflanzenwelt und verdammt ja, endlich einmal übernachten neben Murmeltieren. In Südtirol hatten wir in all den Jahren vielleicht zwei Stück gesehen. Hier waren es mehr. Unzählige erzählten um uns herum lautstark ihre Geschichten.






Juli – In diesem Monat reisten wir zum Freilichtmuseum Kommern. Das war klasse. Auf dem ruhig im Grünen gelegenen Parkplatzareal kann man campieren und im Freilichtmuseum kann man durch die Geschichte der Gegend stöbern. Sehr lehrreich und sehr interessant ist es gestaltet. Es gibt leckeres Essen und vor Ort gebackene Brote und Kuchen, womit wir uns natürlich eindeckten. Die Freilichtmuseen sind alle immer einen Besuch wert. Sowohl natürlich für Kids, als auch für uns Erwachsene.






August – Im Job stand das jährliche Teamevent an. Dieses Mal hieß es Wanderung. Vom Müngstener Brückenpark aus ging es zum Essen nach Schloss Burg. Wir nutzten die Zeit für ein Campingwochenenende am Müngstener Brückenpark. Die Gegend ist zum Wandern wirklich klasse. Die Geschichte der Brücke – der Selbstmordbrücke – erschreckend. Die Untätigkeit der Verantwortlichen ebenso. Mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen hätte man sicher einige vom selbstgewählten Lebensende abhalten können.






September – Bis in den Oktober hinein durften wir eine Reise vom Jura durch die Auvergne und wieder zurück ins Jura genießen. Wir sahen beeindruckende Orte, lernten tolle Menschen kennen und ließen uns gefühlt zeitlos treiben. Einzig das Wetter steuerte uns. Wurde es zu schlecht, so tingelten wir weiter.






Oktober – Im Mai hatte ich, was dringend nötig war, nach fast zwei Jahrzehnten den Zahnarzt gewechselt. Mein neuer Zahnarzt wurde nun für mich zum Pontifex Maximus. Das dauerte zwar und war alles andere als angenehm, jedoch dringend nötig und ich bin riesig dankbar dafür und stolz auf mich, den Wechsel gewagt zu haben.






November – In diesem Monat der Vergänglichkeit genossen wir tatsächlich einfach viele Wanderungen hier im Umland. Ein Jahr war nun vergangen, seit uns ein wichtiger Mensch verrlassen hatte und das stimmte etwas melancholisch. Für Weihnachten nahmen wir uns noch eine kleine Reise vor. Wir hatten zwar nur eine Woche, aber die wollten wir nutzen.
Dezember – Noch einmal Frankreich! Es ging doch nochmal in die Normandie. Das war unsere erste Weihnachtsreise und sie war großartig. Gerade abseits der Saison kann man in Ruhe viele Ecken genießen, die sonst eigentlich schamlos überlaufen sind. Man kann Stellplätze nutzen, die sonst auch selten frei sind. Es war wirklich schön.






Das war es nun also. Wünsche fürs kommende Jahr? Leben und genießen – ruhig und entspannt und nicht so oft in Stressroutinen verfallen. Das war dieses Jahr wirklich im Alltag anstrengend und muss sich einfach ändern.

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